Com Domain

Wer im Internet unterwegs ist, kommt um die Benennung einer Internetadresse nicht umher. Jede gewünschte Webseite ist unter einer eindeutigen Domain zu erreichen. Sie besteht aus mehreren Namensteilen, welche durch Punkte voneinander getrennt werden. Ebenso könnte man aber auch die IP-Adresse des jeweiligen Zielcomputers eingeben. Da es sich hierbei jedoch um eine Ziffernkombination, wie beispielsweise 178.12.345 handelt, kann sich niemand ohne weiteres hierunter etwas vorstellen. Um sich Internetadressen besser merken zu können, nutzt man aussagekräftige Begriffe, zum Beispiel www.beispiel.com. Der rechts stehende Begriff com stellt dabei die höchste Hierarchieebene dar und wird allgemein auch als Top-Level-Domain bezeichnet. Die mittlere Bezeichnung, die Second-Level-Domain kann frei gewählt werden und gibt meist einen aussagekräftigen Namen der Webseite wieder. Die Einleitung www weist darauf hin, dass es sich um eine Adresse eines Webservers handelt. Diese Stufe wird als Third-Level-Domain bezeichnet.

Zu den ältesten Domainnamen gehört die .com Domain. Sie wurde ursprünglich nur von amerikanischen Unternehmen verwendet. Mittlerweile steht sie aber auch Privatleuten uneingeschränkt zur Verfügung. Mittlerweile sind mehr als 90 Millionen .com Adressen weltweit registriert. Sie gehören zur großen Gruppe der unsponsored top-level domain. Ähnlich wie .biz, .info, .org oder .net repräsentieren diese Kürzel die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Anwendungsgruppe. Länderspezifische Top-Level-Domainnamen werden nur durch zwei Buchstaben, wie zum Beispiel .de für Deutschland oder .uk für Großbritannien dargestellt. Die internationale Registrierungsstelle für .com Domains ist die Verisign. Sie erlaubt eine minimale Länge von 2 Zeichen und eine maximale Länge von 63 Zeichen.

Um in den Genuss einer .com Domain zu gelangen, muss man diese auf seinen Namen registrieren. Der einfachste Weg führt über einen Internetprovider. Zunächst wird geprüft, ob die gewünschte .com Domain noch nicht vergeben ist. In heutiger Zeit sind leider schon die meisten aussagekräftigen Domainnamen vergeben. Neben den einschlägigen bekannten Firmenbezeichnungen haben sich auch viele Privatleute mit ihrem Nachnamen eine .com Adresse zugelegt. Hat man das Glück und die gewünschte Namensgebung ist noch frei, so kann diese direkt beim Provider zur Nutzung in Auftrag gegeben werden. Gegen ein Nutzungsentgelt, welches aber auch inklusive erhoben werden kann, kann dann unter dem gewünschten .com Namen die eigene Homepage geführt werden. Bei der Namensgebung sind einige Besonderheiten zu beachten. Während die Top-Level-Domain .com und Third-Level-Domain www. nicht verändert werden kann, besteht die Möglichkeit, einen beliebigen Namen für die Second-Level-Domain zu wählen. Deutsche Umlaute und Sonderzeichen sind in .com Domainnamen nicht erlaubt. Jedoch besteht über den IDNA-Standard die Möglichkeit, Sonderzeichen als gültige ASCII-Strings umzuwandeln. Im deutschen Sprachraum spricht man dann auch von einer Umlautdomain.

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